Rasen säen oder Rollrasen? Was ist die bessere Wahl?

Vielen Gartenbesitzern juckt es jetzt in den Fingern. Immer wieder bekommen wir die Frage gestellt: „Kann man denn schon Rasen säen?“ Ist es besser Rasen zu säen oder sollte man Rollrasen nehmen?


Die erste Frage ist einfach zu beantworten: Am besten geeignet sind die Monate Mai bis Juni, eventuell auch schon Ende April, sowie September und bis Mitte Oktober. Zum einen keimt der Grassamen nur bei einer Temperatur, von über 10° C die auch nachts nicht unterschritten werden sollte.

Demzufolge wären sicherlich auch die Monate Juni, Juli und August geeignet. Doch hier drohen Gefahren wie: Starke Regenfälle, Hagelschlag, Trockenperioden und über 25° C, sowie das Keimen von Hirse in ländlichen Gebieten  können somit die Arbeit und das investierte Geld zunichte machen. Der gesäte Rasen ist dann mitunter nicht gleichmäßig und kann im schlimmsten Falle erst nach vielen Monaten und einer Nachsaat genutzt werden.

Rasen säen oder Rollrasen?

Die Vorteile der einen oder anderen Entscheidung liegt auf der Hand: Rasen säen ist sicherlich kostengünstiger. Der Rollrasen kostet ein paar Euro, dafür ist der Rollrasen von uns geliefert und verlegt, schön gleichmäßig und ohne nennenswertes Wildkraut.

Auch der Pflegeaufwand bei der Entscheidung zu Rollrasen, ist aufgrund des wässerns erheblich geringer gegenüber einer Einsaat. Schon 10 Tage nach der Verlegung des Rollrasen darf das erste mal gemäht werden und nach dem 2.Schnitt ist er nutzbar. Eine Rasensaat verlangt da wesemtlich mehr Gedult. Hier dauert es je nach Temperatur schon 10-14 Tage bis der Rasen zu sehen ist und dann noch gut 12-16 Wochen bis er so aussieht wie man ihn gerne hätte.

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Der Winter im Garten

Hat seine ganz eigenen Reize, die sich vor allem demjenigen offenbaren, der das Glück hat, einen Garten zu besitzen. Raureif verwandelt Pflanzen in fantastische Skulpturen und wenn es schneit, wird der Garten sogar zu einem Winterwunderland. Märchenhafte Bilder entstehen, wenn feiner Schnee auf den Gräsern liegt. Jetzt treten Pflanzen ins Rampenlicht, die sonst relativ wenig Beachtung finden, weil sie sich nicht mit auffallenden Blüten oder außergewöhnlichen Blättern schmücken. Andere Eigenschaften wie Formen, Strukturen oder die Beschaffenheit der Rinde gewinnen an Bedeutung. So lassen sich auch in der Winterzeit im Garten ganz neue Entdeckungen machen.

Baumschnitt und Gehölzpflege

Die Monate Dezember bis März ist die ideale Zeit für fast alle Gehölze außer (Birke, Walnuss und Ahorn) um Schnittmaßnahmen an ihnen durchzuführen. In der Natur können wir Bäume und Sträucher bewundern, die nie geschnitten wurden. Daraus dürfen wir allerdings nicht schließen, dass in unseren Gärten stehenden Gehölze und Bäume keine Schnitte erforderlich sind. Das Ziel der Schnittmaßnahmen ist es, die natürliche Wuchsform eines Gehölzes zu unterstützen und zu erhalten, die Blühfähigkeit zu fördern, sowie die Stand- und Bruchsicherheit von Bäumen zu gewährleisten. Da wir in unseren Gärten oft fremdländische Gehölze verwenden und oft auch bestimmte Anforderungen an diese stellen, bedarf es der regelmäßigenSchnittmaßnahmen, die je nach Anforderungen jährlich bis zweijährlich durchzuführen sind.

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Fast jede Woche kann man solche oder ähnliche Meldungen in der Tageszeitung lesen:
Zu groß gewordene oder absterbende Bäume sind insbesondere bei Wind und Wetter ständige Gefahrenquellen, die im Schadensfall unangenehme und teure Konsequenzen für den Besitzer haben können.
Damit es erst gar nicht so weit kommt und Sie mit Sicherheit ruhig schlafen können, bieten wir Ihnen eine fachgerechte Beratung über Standsicherheit, Krankheitsbefall und dem Eigentümer obliegenden Verkehrssicherungspflicht. Seit 10 Jahren sind wir ein Fachbetrieb für die praxis- und zeitgerechte Baumpflege von Bäumen im gewerblichen und privaten Grün. Wir bieten Ihnen: Gehölz- und Obstbaumschnitt, Trockenholzastungen und Kronenrückschnitte auf einen stand- und bruchsicheren Kronenhabitus von Bäumen im Rahmen der Verkehrssicherungspflicht, Kronensicherungsmaßnahmen, sowie Baumfällungen. Selbstverständlich entsorgen wir auch das Schnittgut und fräsen Ihnen bei bei Bedarf die Baumstubben aus dem Boden.

Jetzt schon an den Sommer denken - ein schöner Garten ist kein Zufall

Noch ist im Garten wenig zu tun – ideal, um gemütlich im Hause die kommende Gartensaison zu planen, Kataloge zu studieren und in Gartenbüchern zu schmökern. So kann man die Zeit nutzen und schon überlegen, wie man sich den Garten für die warme Jahreszeit wünscht – zum Beispiel mit einer schönen Terrasse oder einer dichten Hecke, die vor den neugierigen Blicken der Nachbarn schützt. Ein anderer Vorteil der frühzeitigen Planung: Beim Blick aus dem Fenster ist jetzt noch deutlich zu sehen, wo man den Garten noch verbessern kann. Vielleicht ist der Garten zu kahl, weil es keine oder kaum immergrüne Gehölze gibt? Welcher besondere Baum eignet sich als Mittelpunkt des Gartens? Oder gibt es eine Pflanze mit außergewöhnlichem Wuchs, die man abends mit Licht besonders hervorheben könnte? Ein bisschen mehrDuft oder Farbe von Gehölzen, die in der kalten Jahreszeit blühen – das wäre doch vielleicht auch nicht schlecht? Viele Fragen, auf die man jetzt, bevor es im Garten richtig los geht, in Ruhe Antworten finden kann.

Den Winter nutzen

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Es lohnt sich, das ganze Jahr gedanklich Revue passieren zu lassen und so herauszufinden, ob der Garten wirklich in jeder Jahreszeit neue Eindrücke bietet. Im Frühjahr und Sommer blüht viel, aber im Herbst zeigt der Garten kaum mehr Farbe. Warum nicht ein paar Sträucher oder Bäume pflanzen, die dann Früchte tragen oder die mit leuchtend feurigrotem Laub den Indian Summer in den Garten bringen?

Auch im Winter kann der Garten noch vieles bieten. Inspirationen dafür lassen sich jetzt gut finden, auf dem Weg nach Hause beim Blick in die Gärten der Nachbarn beispielsweise. In der kalten Jahreszeit fallen die immergrünen Gehölze besonders auf. Sie machen jetzt unter anderem mit den unterschiedlichsten Grün- und Gelbtönen oder markanten Wuchsformen auf sich aufmerksam. Manche blühen jetzt sogar, wie die Winterheide oder die Schmuckblatt-Mahonie. Auch laubabwerfende Gehölze lohnen einen genauen Blick, denn noch hat man freie Sicht auf ihre Rinde, die bei einigen Bäumen und Sträuchern interessant gefärbt ist.

Gartentipps fürs Frühjahr

Wenn es draußen endlich wärmer wird, beginnt für Gartenbesitzer die schönste Zeit des Jahres. Die Natur erwacht zu neuem Leben und die Sonne lockt  uns wieder in den Garten.

Hier gibt es jetzt einiges zu tun: Rosen und Obstgehölze werden zurückgeschnitten, Stauden geteilt - und vieles mehr. Wir geben Ihnen Tipps für den Frühjahrsputz in Ihrem Garten.

Natürlich können Sie auch gern unsere Gartenpflege in Anspruch nehmen. Professionell und mit bestem Fachwissen ausgestattet machen wir Ihren Garten fit für den Frühling und legen den Grundstein für ein tolles Gartenjahr.

Rasenpflege

Damit Sie sich im Sommer wieder an einem gleichmäßig dichten und sattgrünen Rasen erfreuen können, sollten Sie jetzt mit der Rasenpflege starten. Mit einer leichten Kalkung und Startdüngung wird Ihr Rasen schnell die Strapazen des Winters überwinden.

Meist empfiehlt es sich, zunächst alle Laub- und Pflanzenreste, die sich im Laufe des Gartenjahres festgesetzt haben, mit einem Vertikutierer zu entfernen. Die richtige Zeit dafür ist Mitte/Ende April, bitte nicht früher(!!). Der Rasen sollte zum Zeitpunkt des vertikutierens mindestens schon zwei mal gemäht worden sein. Nach dem vertikutieren sollten Sie unbedingt mit einem entsprechenden Rasensamen nachsähen, um die entstandenen Lücken im Gras schnell wieder aufzufüllen. Die anschließende Kalkung und Düngung muss genau auf Boden und Nutzung abgestimmt werden.

Wenn Sie möchten, beauftragen Sie doch eine Rasenkur bei uns. Mit unserer langjährig bewährten Methode wird Ihr Rasen schnell wieder fit und sattgrün und wenn sie wollen, mit Hilfe bestimmer Mittel, auch wieder Unkrautfrei.

Stauden teilen

Viele Stauden – wie beispielsweise die Wiesen-Iris oder hohe Herbstastern – sollten regelmäßig geteilt werden. Nur so bleiben sie wuchs- und blühfreudig. Dazu gräbt man die Pflanzen im Frühjahr aus, teilt den Wurzelballen mit einem Spaten in mehrere Teile und setzt einige Teilstücke wieder in den Boden. Besonders gut wachsen Stauden, wenn man vorher Kompost ins Pflanzloch gegeben hat.

Schutz vor Schnecken

Für die meisten Gartenliebhaber sind sie das Ärgernis Nummer Eins: Schnecken.
Um besonders gefährdete Stauden wie Funkien, Ligularien oder Eisenhut rechtzeitig vor Fraßschäden zu schützen, empfehlen wir Ihnen, schon zu Beginn des Blattaustriebs Schneckenkorn breitwürfig dünn auf Beet- und Rasenflächen auszubringen. Der Handel, also auch wir in unserer Gärtnerei, bietet heute Produkte mit natürlichen Wirkstoffen an.

Übrigens gibt es auch einige Pflanzen und Stauden die nicht auf dem Speiseplan der Schnecken stehen und also "Schneckenresistent" sind. Sogar einige Funkien-Sorten gehören dazu.Fragen Sie uns.

Rosenschnitt

Wenn die goldgelben Forsythien im Garten blühen (Ende Februar – Ende März), ist es höchste Zeit für den Rosenschnitt. Dies fördert das schöne, dichte Wachstum und eine reiche Blüte, so dass Ihre Rosen lange fit und schön bleiben. Jede Rosengruppe hat Ihre eigenen Schnitt-Regeln. Es ist also gut zu wissen welche Rosen im Garten wachsen.

Grundsätzlich: Schwache Triebe werden stärker gekürzt als starke, aber immer wird ca 5 mm über einer kräftigen Knospe geschnitten, welche in die Richtung zeigt  wo sie einen neuen Trieb wünschen. Vergessen Sie bitte die Düngung der Rosen nicht! Ein spezieller Rosendünger oder ein gutes Blaukorn versorgen die Rosen mit allen wichtigen Nährstoffen.

Edelrosen / Beetrosen : Ältere sowie schwache, dünne und kranke Triebe werden entfernt. 5 – 8 kräftige Zweige sollen stehen bleiben, diese werden auf 3-5 Augen (= Knospen) eingekürzt.

Öfterblühende Strauchrosen:  Ältere Triebe werden an Ihrer Basis weggeschnitten, damit die Rose luftig bleibt. Die übrigen Triebe werden um ein Drittel eingekürzt. Kranke und beschädigte Triebe werden aber auch hier entfernt.

Einmalblühende Strauchrosen, alte Rosen:  Bei ihnen ist kein Schnitt nötig. Bei Bedarf werden diese Rosen nur etwas ausgelichtet, bzw. in Ihrer Größe / Ausdehnung beschränkt.

Kleinstrauchrosen / Bodendecker:  Kranke, und abgestorbene Triebe werden entfernt, zu lange Triebe werden eingekürzt. Bei Bedarf können diese meist sehr robusten Sorten auch kräftig gescnitten werden. Ein Schnitt ist bei einigen Sorten hier sogar mit der Heckenschere möglich.

Öfterblühende Kletterrosen:  Überalterte und blühfaule Triebe werden an Ihrer Basis entfernt. Lange Triebe werden zur Bildung eines Basisgerüstes und zur Blütenförderung waagerecht gebunden. Das waagerechte anbinden der Triebe erhöt die Blühwilligkeit ganz ungemein.

Einmalblühende Kletterrosen, Rambler:  Bei diesen Rosen werden nur überalterte Triebe  an der Basis entfernt, ansonsten ist hier kein Schnitt nötig.

Und nochmals: Vergessen Sie die Düngung der Rosen nicht!

 


Gartenteich

Altes Laub entfernen, die letzten Teichpflanzen zurückschneiden, Pumpen und
Filter überprüfen und neu in Betrieb nehmen – im Frühjahr gibt es rund um den
Gartenteich viel zu tun. Stark überhängende Pflanzen können jetzt gut zurückgeschnitten werden, Lücken in der Bepflanzung werden durch neue Pflanzen geschlossen. Gerne unterstützen wir Sie bei der Pflege Ihres Gartenteichs.

Zwiebelpflanzen

Zwischen Ende April und Mitte Mai – wenn die Zeit der Nachtfröste vorüber ist – ist die beste Zeit, um die zumeist frostempfindlichen sommerblühenden Zwiebelpflanzen wie Calla, Gladiolen oder auch Lilien zu pflanzen.
Ein guter Tipp: Setzen Sie die Zwiebeln zunächst in Töpfe und treiben Sie die Pflanze an einem warmen Platz vor. Dann kommen sie im Garten schneller zur Blüte.

 

Bewässerungsanlage, Mähroboter, Gartenlichttl_files/images/bewaesserung/Bewaesserung_01.jpg

Mit Beginn der wärmeren Tage sollten auch die technischen Einrichtungen des Garten wieder in Betrieb genommen werden. Die Beregnungsanlage wird überprüft und wieder gestartet. Dabei müssen die Düsen, die Steuerung und auch der Regenabschalter kontrolliert, und bei Bedarf neu eingestellt werden. Vorhandene Filter an den Regnern/Düsen und in den Ventilkästen müssen überprüft und gereinigt werden. Es empfiehlt sich die Anlage auch auf Winterschäden und auf Nagerschadstellen hin zu kontrollieren. Auch überhängende Bepflanzung ist zu entfernen und ein ausführlicher Probelauf zu starten.

Der Rasenmähroboter kommt aus seinem Winterquartier wieder in seinen Wirkungskreis. Die Messertl_files/images/aktuelles/Automower, Rasenroboter, Maehroboter, Rasenmaeher, Dessau, Rasenpflege.jpg werden ausgetauscht, alle Einstellungen überprüft und bei Bedarf erneuert. Die Basistation und auch die Inductionsschleife, sowie die Verkabelung und Anschlüsse werden geprüft und auf Schäden kontrolliert. Dann wird der Akku erstmal voll aufgeladen und anschließend ein ausführlicher Probelauf durchgeführt.

Bei der Beleuchtungsanlage des Garten dürfte nich viel zu tun sein, da sie ja gerade in der kalten, dunklen Jahrezeit viel im Einsatz war. Trotzdem schadet es nicht wenn man die Leuchtmittel kontrolliert, die Lichtausrichtung nachkorrigiert und vor allem nach Stellen sieht wo eventuell Wasser eingedrungen sein könnte. Bodeneinbaustrahler sind manchmal empfänglich dafür.